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Thema: PC-Konfiguration

  1. #1
    GastFrage-7669
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    Standard PC-Konfiguration


    Hallo allerseits,

    bin auf der Suche nach einem neuen PC und hab mich für den Eigenbau entschieden. Ich kenne mich nicht wirklich mit PC-Hardware aus und mit welchen Komponenten man die beste Preis-Leistung kriegt, hab mir dennoch eine eigene Konfiguration zusammengestellt.
    Wäre super wenn ihr mir Tipps und Meinungen dazu geben könntet.
    Der PC wird für Hobby Bild- und Videobearbeitung genutzt, sollte sich aber auch gut für Filme und Spiele eignen. Muss aber nicht zu extrem sein. Solange es flüssig läuft reicht mir das:

    CPU:
    Hier bin ich mir nicht ganz sicher ob i5-6600 oder i5-6500, aber K Version brauche ich nicht, da ich mich ans übertakten sowieso nicht rantraue.
    Auch i7 würde ich lieber nicht nehmen obwohl es für Bild und Videobearbeitung empfohlen wird. Ist mir etwas zu teuer zurzeit.
    Mainboard: Gigabyte GA-H170-HD3, ATX
    Festplatten: SSD: Samsung SSD 750 Evo, 250 GB
    HDD: Seagate NAS HDD 2TB,
    habe gehört auf die SSD sollen Betriebssystem und die wichtigsten Anwendungen und alles andere auf die HDD. Ist das so richtig? Ist Seagate eine gute Marke für HDDs oder sollen ich lieber eine Western Digital nehmen?
    GPU: XFX Radeon RX 480.
    Die Karte wird als Mittelklasse-Karte wohl sehr gelobt und die XFX Custom-Modelle sollen wohl auch gut sein, aber da gibt es jetzt verschiedene Modell wo ich mir nicht ganz sicher bin welches man jetzt nehmen soll. Was ich gehört habe ist, dass wenn OC hinten dran steht es wohl übertaktet ist. Aus reinem Interesse: wenn ich diese nehmen würde, müsste ich dann meine CPU auch übertakten, oder kann ich die OC Karte mit einer normalen CPU nutzen?
    Netzteil: bequiet! Pure Power 9 / 400W, ATX
    RAM: Corsair Vengance DDR4-2400 DIMM, 16GB (2x8GB)
    CPU-Kühler: Noctua NH-U9B SE2 (95x125x95)
    Gehäuse: Corsair Carbide 400R
    Laufwerk: LG GH24NSD1, DVD-Brenner

    insgesamt komm ich auf ca. 1100 €. Kann ich mir für den Preis vielleicht einen besseren PC zusammenstellen, oder generell, haben die Komponenten überhaupt kompatibilität?

    Freu mich auf eure Antworten

  2. #2
    bisy Forenlegende
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    Standard

    https://www.mindfactory.de/shopping_...5aeb15af9083de so ungefähr, deine Zusammenstellung geht natürlich auch.

    ja auf die SSD kommen Betriebssystem, Programme/Games. die Eigenen Daten auf die HDD.
    nein das OC (OverClocking = übertakten) bei der Grafikkarte hat nichts mit der CPU zu tun. CPU, RAM, Grafikkarte kann man jeweils einzeln übertakten

    um was für Games geht es bei dir denn so?
    denn man könnte ja sonnst bei der Grafikkarte Abstriche machen, und bei Gehäuse könnte man sich auch die Hälfte des Preises sparen und schon wäre da ein i7 6700K drin, der für dich dann besser wäre

    hier mal mit dem i7 6700K https://www.mindfactory.de/shopping_...a8975bfa9f874b da wurde halt nur bei der Grafikkarte und beim Gehäuse abstriche gemacht, der i7 6700K lässt sich auf dem Mainboard nicht übertakten, dafür bräuchte man den Z170 Chipsatz, allerdings halt dieser i7 auch so schon massig Leistung
    Geändert von bisy (31.12.2016 um 09:22 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Horst58
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    Standard

    Es gibt aus meiner Sicht keinen guten Grund etwas anders oder gar ganz anders zu machen.
    Das soll natürlich nicht heißen, dass es nicht anders ginge.
    So oder so, also bei Auswahl anderer Einzel-Komponenten, wirst Du mit vergleichbarem finanziellen Aufwand ein in Sachen Leistung/Performance sehr (sehr ...) ähnliches bis vielleicht sogar identisches System bekommen.
    Wo es durch geschickte(ste)n Komponenten-Tausch eventuell einen klitzekleinen Vorsprung geben kann, bleibt der so marginal, dass das in der täglichen Arbeit mit dem Rechner überhaupt keine Rolle spielt.
    Jedenfalls ist das meine in Praxis allgemein bestätigte Auffassung.

    Ja, ein Core i7-6700 wäre natürlich gut.
    Preiswert ist allerdings immer dann, wenn es auf bestmögliche/höchste Performance nicht so ankommt, eine ganz andere Sache.
    Wünschenswert bleibt er trotzdem!
    Durch Einsparungen bei der Graka im Übrigen auch machbar, ohne dass das System teurer werden müßte. (Rest eventuell am Case abzwacken.)
    Solltest Du Dich eventuell doch zu so einem Kraftprotz entscheiden, sieh Dir mal den Preis der übertaktbaren Version an.
    Auch wenn Du vorläufig oder auf Lebenszeit nicht übertakten willst, machen 600 MHz mehr Grundtakt schon was aus. Nicht soooo sehr viel, aber zuweilen halt doch merkbar.

    Ob Du nun um des höheren Grundtakts Willen einen i5-6600K anstatt eines i5-6600 nimmst?
    Ich würds machen.
    Allerdings nicht wirklich wegen der 200 MHz Grundtakt-Unterschied, die seltenst oder eigentlich so gut wie nie merkbar sind.
    Hier ist es tatsächlich das Gimmik der Übertaktbarkeit, die den Ausschlag gibt und mich gerne etwa 20 Euro mehr über die Ladentheke wuchten läßt.
    Ich weiß aber auch, dass am Übertakten zum Ersten nichts gefährlich ist, dass das zum Zweiten so einfach machbar ist, dass jeder, der ins UEFI seines Mainboards vorzudringen in der Lage ist, damit nicht überfordert ist.
    Wer im OC irgendwelche Mystik vermutet, weiß das natürlich nicht.
    Weil der Turbo immer nur ganz kurzzeitig anspringt und das auch noch ziemlich selten tut, sind mir Frequenzen oberhalb 4 GHZ weitaus lieber als die theoretischen 3,9 GHz, die sich halt kaum erreichen lassen.
    Deshalb eine K-CPU!
    Allein, weil es Spass macht ... (merkbar schneller unterwegs zu sein).
    Aus diesem Grund wäre mir der i5-6500, dessen Turbo die gleichen Maken wie bei allen Skylakes zeigt, der zudem nur als unübertaktbare Basis-Variante gehandelt wird, nichts.

    Ja richtig.
    Dein Betriebssystem und die Anwendungen sollten auf einer SSD liegen.
    Ob nun eine sauschnelle M.2-SSD oder was, was über SATA 6GB/s angeschlossen, einen Ticken langsamer ist, macht keinen derb merkbaren Unterschied.
    Ich behaupte mal, dass man das in Praxis nicht wirklich merkt, muss den Beweis allerdings schuldig bleiben.

    Ob nun HGST, Samsung, WD oder Seagate die bessere Wahl ist, kann ich leider nicht sagen.
    Ich weiß nämlich überhaupt nicht wer was für wen herstellt.
    Selbst die absoluten Spezis, beispielsweise in den Redaktionen der Print-Medien haben da keinen wirklichen Durchblick.
    Jedenfalls sind sie, wenn man diesbezügliche Fragen stellt, erstaunlich wenig auskunftsbereit.

    Was ich sagen kann ist, dass ich mit meinen roten 2TB-Platten von WD bisher keinerlei unliebsame überraschungen erlebt habe und deshalb sehr zufrieden mit ihnen bin.
    Dass ich mit deren Datenraten erst zufrieden sein konnte, als ich sie zum Hardware-Stripeset zusammen geschaltet hatte, liegt an meinem individuellen Workflow.

    Per Software zum RAID0 zusammen geschaltet, streikt mein Backup-Programm. Ich müsste nochmals Geld in die Hand nehmen um diese Klippe mit einer Profi-Version zu umschiffen.
    Vermeintlich unsicher ist so ein Stripeset so oder so. Regelmäßig Backups zu machen ist also unerläßlich.

    Um Dir das Zittern zu nehmen:
    So ein RAID0 ist vollkommener Schwachfug, wenn man seine Videos nach H.264 oder H.265 rendert.
    Hier maches es durchschnittlich schnelle Einzel-Platte auch. Dein Schnittprogramm wird mit nur einer Platte nicht grottenlangsam werden.
    Wenn Du Dich um der Qualität Willen entschließt nach unkomprimiert AVI zu rendern und die Monsterfiles erst später mit Handbrake zurecht schrumpfst, wirst Du allerdings erleben, was es bewirkt, wenn Platten für den Workflow entschieden zu langsam sind.

    Jaaaa ...
    Wenn das Thema Gaming nicht wäre.
    Man könnte nämlich auf eine Grafikkarte auch ganz verzichten.
    Kann man, mich mal ausgenommen, aber nicht.
    Verzicht aufs Gaming bringt gewaltige Einsparungen.
    Leider ist es für viele Zeitgenossen unsagbar schwer zu verzichten.

    Was die integrierte Grafik von modernen Intel-CPUs in Sachen Video-Rendering an Zeit-Ersparnis hinbekommt, schlägt alle Gamer-Grafikkarten.
    Die verstehen sich, unabhänigs ob nun AMD oder Nvidia, nämlich alle nicht auf das Quick-Sync-Gimmik und können deshalb nicht gegen so eine IGP anstinken.
    Das manchmal eventuell ein global aufs Video angewenderter Filter mit einer dezidierten Graka schneller sein kann, ist abhängig von der jeweiligen Software und macht den Vorteil der IGP keinesfalls wett.

    Nöö.
    Man muss seine CPU nicht übertakten, nur weil die GPU werksmäßig (oder individuell) einen höheren Takt beigebracht bekommen hat.
    Da besteht kein Zwang.
    Ein Zusammenhang, der einem ingame höhere Frameraten liefern kann, allerdings schon.
    Auch ohne CPU-OC werden werks-übertaktete Karten einen kleinen Vorteil gegenüber den Normal-Varianten haben.
    Aber nur beim Gaming und auch nicht so dolle. Für die Arbeit am Video ist das vollkommen unerheblich.
    Man kann bei allen Normal-Varianten auch selbst an den Reglern zerren, kann sich also den Mehr-Preis für OC-Karten auch sparen.
    Auch keine große Kunst und alles Andere denn mystisch.
    Ausnahme: unterschiedliche Speicher-Bestückung.
    Geändert von Horst58 (31.12.2016 um 11:19 Uhr)

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